Stress

... ist Mitverursacher der häufigsten und teuersten Erkrankungen in Deutschland

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die Therapie gegen Stress und stressbedingte Erkrankungen in rein passiver Form

Volksleiden Stress: Ausgangslage und Umfeldanalyse

Der unmittelbare Zusammenhang zwischen Stress und Erkrankungen ist bereits seit Beginn der Stressforschung im vorigen Jahrhundert Gegenstand unzähliger Untersuchungen. Dass nahezu jeder Teil des Körpers und jedes körperliche System von Stress beeinflusst wird, ist medizinisch unbestritten.

 

Mehr als 80 Prozent der Deutschen klagen über Stress. Bei etwa jedem Dritten ist die Anspannung bereits zum Dauerzustand geworden. Das Phänomen Stress berührt alle Bevölkerungsschichten, 30- bis 39-Jährige sind gemäß diverser Marktstudiendavon am stärksten betroffen.

 

Bei Stress produziert der Körper in der Nebenniere Hormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol. Puls, Blutdruck, Atemfrequenz und Blutzuckerspiegel steigen, die Verdauungstätigkeit wird gedrosselt, der Blutgerinnungsfaktor nimmt zu.

Wenn immer neue Stressfaktoren hinzukommen und die Anpassungs- und Erholungsphase ausbleibt, werden die Energievorräte des Körpers früher oder später erschöpft. Die gestauten Stresshormone richten sich dann gegen den eigenen Organismus, der Mensch erkrankt.

Wer oft gestresst ist, ist somit anfälliger für körperliche und seelische Erkrankungen. Die Symptome sind vielfältig: So leiden zwei Drittel der Vielgestressten unter Muskelverspannungen und Rückenschmerzen (bis hin zum Bandscheibenvorfall). 57 Prozent von ihnen sind ständig erschöpft, zum Teil sogar ausgebrannt (sog. „Burnout-Syndrom“). Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die in Deutschland nach wie vor die meisten Todesfälle verursachen, treten bei den Menschen unter Dauerdruck doppelt so häufig auf wie bei den wenig bis gar nicht Gestressten. Daneben kann negative Anspannung auch für die Ausbildung eines Diabetes verantwortlich sein. Auch Kopfschmerzen, Nervosität, Angstzustände, eine niedergedrückte Stimmung und Schlafstörungen stellen sich umso häufiger ein, je gestresster sich ein Mensch fühlt.

 

Folglich ist Stress Mitverursacher der häufigsten und teuersten Erkrankungen in Deutschland.

 

Krankheitsgrund Nummer eins bleiben in Deutschland mit großem Abstand Leiden an Muskulatur und Skelett, die vielfach stressbedingt sind. Sie sind für ein Viertel aller Erkrankungen verantwortlich. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Rückenbeschwerden.

 

Doch schon heute sind psychische Erkrankungen in Folge von Stress die häufigste Ursache für Frühverrentungen in Deutschland. Aufgrund von Depressionen ist laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes bereits im Jahr 2006 ein Schaden von 26,7 Mrd. Euro entstanden – Tendenz stetig steigend (Grafik – Zielgruppenanalyse). Leistungsdruck und seelische Belastungen sorgen dafür, dass laut einer Studie der WHO (Weltgesundheitsorganisation) allein in Europa rund 35 Millionen Menschen unter dem Einfluss einer stressbedingten Depression leiden.

 

Auch in Deutschland schreiben Ärzte Arbeitnehmer immer häufiger wegen Burnout oder Depressionen krank. Laut einer Krankenkassen-Untersuchung wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 etwa 14,3 Prozent der Krankschreibungen mit einer der beiden Diagnosen begründet. So stieg der Anteil von Krankheiten wie Depressionen oder Burnout bei Krankschreibungen von 13 Prozent im Jahr 2009 auf 14,3 Prozent im ersten Halbjahr 2011. Experten zufolge trifft die Diagnose Burnout vor allem ehrgeizige Leistungsträger. Dass für solche Menschen Stress ein zentrales Lebensthema ist, zeigt eine Umfrage des Wirtschaftsmagazins "Capital". Demnach schlafen Manager und Politiker zu wenig. Die meisten Top-Entscheider kommen im Schnitt auf nur sechs Stunden und zehn Minuten Schlaf pro Nacht, dies ergab eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach. Es befragte 519 Spitzenpolitiker, Unternehmenschefs und Behördenleiter.

Der volkswirtschaftliche Schaden ist enorm.

Dr. med. Knut Pfeiffer

Facharzt für Innere Medizin

 Akademische Lehrpraxis der LMU München

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